Klisze Pamięci. Labirynty
Ośrodek rekolekcyjny

Geschichte

Geschichte des Maximilian Kolbe Zentrums

Harmęże ist eine kleine Ortschaft in der Nähe von Oświęcim/Auschwitz, nicht weit vom ehemaligen Lager Birkenau entfernt. Während des Zweiten Weltkrieges beschlossen die Besatzer, nachdem sie im Frühjahr 1940 das Konzentrationslager Auschwitz gegründet hatten, das Konzentrationslager Auschwitz II – Birkenau auf dem Gebiet des Dorfes Brzezinka zu bauen, wo nach den ersten Plänen 200.000 Häftlinge untergebracht werden sollten. Kraft dieser Entscheidung wurden die Bewohner der umliegenden Ortschaften ausgesiedelt. Das Gebiet wurde dem Lagerkomplex Auschwitz-Birkenau eingegliedert.
In Harmęże befand sich bis Januar 1945 das Wirtschaftsaußenlager Auschwitz-Harmense. Hier arbeiteten im Zweiten Weltkrieg Häftlinge bei der Hühner- und Fischzucht, beim Reinigen der Teiche, beim Verstreuen menschlicher Asche aus den Krematorien von Auschwitz-Birkenau. Auf dem Gelände von Harmęże arbeitete um die Jahreswende 1941/42 auch der Häftling mit der Nummer 432, Marian Kołodziej.
Gegen Ende der achtziger Jahre des 20. Jh. kamen die Franziskaner-Minoriten der Krakauer Provinz vom hl. Antonius und vom seligen Jakob Strepa nach Harmęże. Die Anwesenheit der Franziskaner auf dem Auschwitzer Gebiet, am Ort des Märtyrertodes des hl. Maximilian und sieben weiterer Franziskaner-Minoriten, schwebte den Ordensleuten praktisch seit Kriegsende vor. Schließlich begann man, diese Pläne im Jahr 1989 mit der Gründung des Zentrums des hl. Maximilian in Harmęże zu verwirklichen.
Das Zentrum des hl. Maximilian besteht aus drei Objekten: der Kirche Unserer Lieben Frau von der Unbefleckten Empfängnis, dem Minoritenkloster Unserer Lieben Frau von der Unbefleckten Empfängnis sowie dem Exerzitien- und Bildungshaus, das von den Missionarinnen der Unbefleckten Gottesmutter von Pater Kolbe geleitet wird.